Derzeit denke ich darüber nach, welche Wege bisher ungenutzt sind, Reitern NH näher zu bringen. Wobei es mir weniger um das Erteilen von Unterrichtsstunden geht wo sich die Interessenten schon bewußt fürs Erlernen dieser Philosophie entscheiden., sondern wie man dieses Thema in den Alltag eines europäischen "Durchschnittsreitstalls" integrieren kann, ohne es "beim Namen zu nennen
". Wie bereitet man dieses Thema so auf, dass es keinen "Oppositionsreflex" beim Gegenüber auslöst?
Dazu erarbeite ich mir zunächst einmal ein allgemeines Konzept der Unterrichtserteilung. Diese weicht ja in der Regel schon von dem Unterricht in der normalen Reitschule ab. Hierbei fand ich eben folgenden netten Satz, der sowohl aufs Spiel mit dem Pferd, als auch für den Unterricht passt.
"Lehrer, stört die Kinder beim Lernen nicht!
Zu oft werden die Schüler vollgestopft mit Informationen, die das arme kleine Gehirn gar nicht verarbeiten kann. Die Lehrer sollten einfach mal den Mut beweisen und die Bereitschaft zeigen, die Kinder einfach mal machen zu lassen. Der Lehrer sollte dabei sein und sich als Fachkraft zur Verfügung stellen und auf Wissensfragen der Schüler reagieren.
Als Lehrer muss man beachten, dass das Gehirn durch Information in Bewegung gesetzt werden muss. Die Information soll einen Prozess auslösen, der die Kinder animiert, selbst zu denken und selbst zu erfahren, denn dann kann man den optimalen Lerneffekt erreichen. Das Gehirn sollte sozusagen zum Spielen mit den Informationen angeregt werden."
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