Nun sind schon einige Tage ins Land gegangen seit unserem Umzug. Langsam normalisiert sich das Leben in der Gemeinschaft. Die Pferde kommen nach und nach zur Ruhe. Viele neue Möglichkeiten gibt es und das genieße ich derzeit sehr.
Was ich eindeutig unterschätzt habe ist die Herausforderung, die an mich als einziger PNHler im Normaloland gestellt wird. Mein Gott ist das schwer! Zu schweigen und mein Ding zu machen. Wie stark die "Macht" der Gruppe auf einen einwirkt und dabei bin ich immer noch weit außen vor. Aber trotzdem spüre ich einen Druck, spüre wie andersartig ich geworden bin und habe immer das Gefühl genau darauf achten zu müssen, dass alles perfekt läuft, damit man nicht sagen kann "Schaut mal, da macht sie NH und dann funktioniert das trotzdem nicht bzw. ich bleibe vorsichtshalber passiv in meinen eigenen Aktionen, um nicht Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Ganz klarer Fall von mangelndem Selbstbewußtsein! Tja und dann diese andere Sicht auf die Dinge, die so oft Kummer in den Augen der Pferde liest... Es ist eine Prüfung für mich, aus der ich hoffentlich gestärkt hervor gehe.
Unser altes Mirochen ist ein paar Tage sehr krank gewesen und ich dachte tatsächlich für ein paar Stunden, das war´s jetzt. "Da waren es nur noch..." Aber sie ist zäh und hat sich gottseidank wieder berappelt. Ein bißchen aufpäppeln muss ich sie und mich darauf einstellen, sie zukünftig vermehrt mit Heucops zu ernähren, aber das dürfte ja kein Problem sein, zumal sie inzwischen nach anfänglicher Verweigerung das Päppchen doch ganz gerne frisst. Sissi ist wie in alten Zeiten gerade mal wieder auf dem "Frauchenfrisstmich"-Trip und stellt momentan meine Geduld auf die Probe. Sie würde ich gerne mal Pat Parelli in die Hand drücken. Das wäre sicher eine interessante Angelegenheit.
1 Kommentare:
Hallo!
Kann mir vorstellen, dass das nicht einfach ist! Aber ich denke, du weisst, dass du auf dem richtigen Weg bist!! :-)
Schöne Grüsse aus Südtirol
Martin
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