Dienstag, 27. April 2010

Bei Clinton entdeckt

 

Heute morgen habe ich eins von Clinton Andersons TV-Show-Videos aus seinem No Worries Club geschaut. Dort hat er einen sehr überzeugenden Vortrag über das Anbinden von Pferden gehalten, mit anschließender Vorführung am lebenden Objekt. Huhu, hätten da die Gegner was zu schimpfen gehabt...*g* Das ist mal wirklich heftig im Vergleich zu Lindas zartem Seilgewackel. Aber gut, wir wissen ja, worum es geht und sehen das alles etwas anders.

Er benutzt einen interessanten Sicherheitsring, den ich mir gleich mal zu Testzwecken bei Krämer bestellt habe.

Der Stift, der auf dem Foto nach unten zeigt, gehört nach oben geklappt und dort wird das Seil einfach nur in einer Schlaufe eingelegt. Falls das Pferd zieht, bekommt es relativ dezenten Wiederstand, kann seine Füße bewegen und wenn wir unsere langen Seile benutzen, ist jede Menge Seil zum Ziehen da.

Das Pferd im Video zeigte anfangs heftige Reationen und sprang rückwärts, war aber immer bis es am Ende des Seils angelangt ist, wieder ruhig. Das passt sehr gut. So vermute ich mal, dass das wirklich eine sehr gute Idee ist. Pat macht das auf einer der Club-DVDs ähnlich. Er benutzt dabei einen dicken Anbindebalken, um den er das Seil einige Male legt, so dass auch ein gewisser Widerstand vorhanden ist. Den Ring kann man gut anbringen, wo man so einen Balken nicht zur Verfügung hat.

(einfach auf´s Bildchen klicken, um zum Krämer Shop zu gelangen)
 

Natural Horsemanship ist ...

 

... für mich im Moment vorallem - Fleißarbeit.

Jaja da gibt es Dinge, die weiß ich in der Theorie nur mit der Umsetzung hapert es etwas. Viele der zu erledigenden Aufgaben sind einfach lästig. Deshalb drückt man sich lieber und beklagt sich, dass alles nicht so funktioniert, wie es ja eigentlich sollte...

Meine Aufgaben für die nächsten Tage:

Bubble und Pauline (die eigentlich Stefans Pferd ist, aber einfach jetzt schon zwei Mal gekommen ist, wo ich Bubble machen wollte) ein Mal am Tag zum Platz hin reiten und mit Hafer füttern. Denn es wird ja besser, WENN man es regelmäßig machen würde...
seufz*
 

Samstag, 24. April 2010

Was für eine Welt :o)

 

Endlich laden die Temperaturen wieder zum Sonnenbaden ein und was machen wir? Sitzen mit zwei Notebooks auf der Weide und schreiben Blogbeiträge, programmieren Datenbanken und unterhalten uns mit Facebookfreunden. LOL Neeeneneee!!!!!

Na gut, gespielt haben wir auch schon fleißig und ein bißchen Erholung muss ja auch zwischendurch sein. Aber normal ist das nicht oder?

*schnarch*
 

Mittwoch, 21. April 2010

Nach einer Atempause

 

Und wie sieht es bei uns momentan aus?

Gerade am Wochenende hatten wir Lehrgang, aus dem wir mit gemischten Gefühlen heraus kamen. Die Sache "PNH" als solche steht, da gibt es nichts dran zu rütteln. Für uns wird es erst einmal eine Weile keine weiteren Stunden geben. Wir haben Einiges zu tun und bevor dies nicht wirklich ordentlich erarbeitet ist...

Tja und dann werden wir uns auf die Suche machen nach einem Instruktor...

Ich für meinen Teil habe schwer an mir zu knabbern. Es stellt sich die Frage, muss das so sein? Wie weit darf diese Selbstzüchtigung gehen? Muss es nicht auch irgendwo noch Freude machen? Klar, sind unsere Bedingungen sehr extrem und deshalb ist auch so Einiges nicht so einfach, wie bei anderen Leuten. Eins will ich dennoch in keinem Fall - die Pferde verkaufen. Entweder ich schaffe es so oder gar nicht. Das ist Fakt.

Damit es nicht nur Schlechtes zu berichten gibt. Toll war, dass wir einfach mal den Hänger mit auf den Platz gestellt hatten. Seit drei Jahren nahmen wir uns das nun schon vor und immer kam etwas dazwischen. Unsere Pferde sind fast noch nie PNH-mäßig verladen worden...

Zum Einen nahmen wir ihn mit zum Transport der Tische und Bänke und anderer Utensilien und ganz nebenbei stand er halt so da rum... unser Plan ging auf und alle Schätzchen stiegen fast ohne Zögern ein. Es war immer ein Trog mit Hafer vorn eingehängt und so nutzen sie die Spielpausen, während wir ein Brötchen aßen, um selbst auch ein Maul voll zu nehmen. Wir waren echt begeistert. Selbst die kleine Hanni, die erst ein Mal einen Hänger von Nahem gesehen hatte, kletterte ganz selbstverständlich hinein. Was für ein Unterschied, ob man Verladen übt oder das Ding zur allgemeinen Belustigung herumsteht.
 

Noch einmal zur St Georg

 

Wie schon berichtet, hatten wir uns ja sehr über den kürzlich erschienen Artikel zum Thema alternative Ausbilder in der St Georg geärgert. Offensichtlich sind wir da nicht die Einzigen, wie ich gerade feststelle.

Hier ein sehr schöne Blog von Karin aus Tangstedt, die auch ihre Meinung öffentlich macht:

Der feine Dialog mit Pferden
 

Sonntag, 11. April 2010

Es ist fast alles erlaubt...

 

...solange man es mit Verstand und Herz macht. Für manchen von uns ist das vielleicht gar nicht so einfach zu respektieren, aber es ist schon etwas Wahres dran. Als Vollblut-NHler neigt man ja dazu, pauschal alles abzulehnen, was nicht den Stempel aufgedruckt hat.

Derzeit schaue ich Filme von Dr. R. Miller an und eine DVD handelte davon, wie man Pferde im positiven Sinne "manipuliert", beispielsweise um sie zu ärztlich zu versorgen. Er sagt, fast jedes Hilfsmittel kann sinnvoll sein, WENN man es mit den nötigen Sachverstand einsetzt. Es so benutzt, dass das Pferd es versteht und vielleicht sogar langfristig daraus lernen kann.

Das ist durchaus etwas zum Nachdenken und in seinen Händen waren Nasenbremse, Hobbles und Co. auch lang nicht so böse, wie man das sonst oft empfindet. Will heißen, hat man einmal die Natural Horsemanship Basis, kann man auch mit diesen Dingen umgehen.

Nachdenkenswert ist beispielsweise seine Einstellung zur Nasenbremse, von der man langläufig hört, sie wäre human und würde das Pferd durch Druck auf Nervernbahnen an der Oberlippe beruhigen. Er sagt, dass er in seinem Veterinärstudium gelernt hätte, dass dieses Werkzeug starke Schmerzen hervorruft, die das Pferd bewegungsunfähig machen. Im Laufe der Jahre wäre er zu der Überzeugung gekommen, dass diese Aussage stimme und er sie deshalb nur im äußersten Notfall einsetzen würde. Er würde immer dazu plädieren, das Pferd sinnvoll auf etwaigen Tierarzteinsatz hin vorzubereiten, damit solche Methoden nicht zum Einsatz kommen müßten. Durch die falsche Interpretation der Wirkungsweise, würde man viel zu oft und zu sorglos mit diesen Hilfsmitteln hantieren.

Hier geht es zu seiner Website.
 

Freitag, 9. April 2010

Wichtige Momente

 

Ist es nicht schön zu sehen, dass sich Menschen für Parelli interessieren, die wichtig sind für die Pferdewelt. Würden sie dafür werben, wären viele Vorurteile ganz von allein weggeblasen. Es wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung.



Parelli Zone 2010 und Robert Withaker

Hier habe ich gerade noch einen Blogeintrag von Robert zu dieser Session gefunden:

Robert´s Blog British Opern 2010
 

Donnerstag, 8. April 2010

Angst, Angst und nochmal Angst

 

Linda Parelli schreibt heute in ihrem Bog über Thresholds. Folgender Absatz gefällt mit besonders gut:

"In the end, I told my friend that she can’t just be a rider… she has to be a ‘trainer’ too. That means that when your horse has trouble you need to forget trying to work on the things you think are important and work on the things your horse thinks are important. When your horse is calm and confident you can do a lot of things, but when he’s not you can’t… so fix it or you’re in danger."
 

Mittwoch, 7. April 2010

"Natural Horsemanship explains" - das Buch

 

Zwei wunderbare Zitate habe ich gerade im Buch von Dr. Robert M. Miller gelesen:

"Great spirits have always encountered violent opposition from mediocre minds"
Albert Einstein

"Some people make the same mistake a hundred times and call it experience."
Jacob Markowitz
 


Die Persönlichkeit verändern

 

Im PNH-Studium lernen wir sehr viel über die Persönlichkeit des Pferdes. Dieser Teil der Menschenausbildung ist äußerst wichtig, um besser verstehen zu können, warum manche Dinge passieren und vorallem, um mit der richtigen Strategie an etwaige Probleme heran zu gehen.

So kann der Student anhand von Charts sein Pferd analysieren. Es gibt beispielsweise die Kategorie "extrovertiertes" oder "introvertiertes Verhalten" oder "leftbrain" und "rightbrain". Inzwischen gibt es viele Quellen im Internet, wo man sich über Parelli´s "Horsenalitiy" Konzept informieren kann. Links dazu folgen...

Wir haben damals für unsere Pferde diese Charts ausgefüllt und seit dem sind schon einige Monate ins Land gegangen.

Wie nicht anders zu erwarten war, stellte sich heraus, dass am Anfang "unserer" Ausbildung nicht alles so war, wie es sein sollte mit unseren Lieben. Im Laufe der Zeit veränderten sich nun unsere Pferde, sodass die Charts heute anders aussehen würden, als damals. Nun kann man sagen: "Natürlich, denn sie haben etwas dazu gelernt." Das ist aber nicht das, was mir wichtig erscheint.

Dienstag, 6. April 2010

Dinge, die wir jetzt wieder öfter tun wollen

 

Am Osterwochenende ging es endlich mal wieder hinaus.

Leider gibt es bei uns ja nicht viel gutes Gelände und so muss man sich mit ein paar Meter Weg zufrieden geben. Aber auch das ist Herausforderung genug, wenn man witterungsbedingt lange nicht unterwegs war. Nebenan in der Slideshow sind einige Fotos von Stefan und den vier pferdischen Ausflüglern anzuschauen. Vom Abendritt mit den Jungs gibt´s leider keine Fotos.

Also ist einer der guten Vorsätze für die nächsten Wochen - viel Spazierengehen - bis die Pferde wieder entspannter sind.

Heute morgen habe ich meinen Vorsatz direkt in die Tat umgesetzt und bin mit Kiri und den Hunden losgezogen. Fazit: Ich habe viel lesen können, leider nicht viel Gutes. Kiri war sehr aufgeregt ganz tief in ihrem Inneren. Die Damen Pauline und Hanni haben ihren Teil dazu beigetragen, indem sie pausenlos gerufen haben...wie jedes Jahr im Frühjahr! Am Ende sind wir alle relativ gelassen nach Hause gekommen. Wir waren zufrieden - wissen aber, dass wir weiter dran arbeiten müssen.

Donnerstag, 1. April 2010

Nr. 1 Der Rockstar in der Familie

 

Auf der Website von Horsepersonality gibt es so einen feinen Fragebogen, um zu ermitteln, welche Persönlichkeit das eigene Pferd hat und da muss ich natürlich auch einmal schauen, was für Pferdchen wir im Stall stehen haben:

"Your horse is a ... DECF - The Rock Star

The Rock Stars are confident and charismatic. They are expressive and strong minded. They love to show you what they know but are hard to get to focus on the small details of the task. They are found in many competitive arenas, usually at the top of their field."

Wer das wohl sein mag? Na? Für alle, die unsere Pferde kennen - erstmal überlegen und dann nachsehen:

Tom Dorrance und ein wunderbares Portrait

 

 


Gerade arbeite ich mich ein bißchen durch die Vergangenheit und habe auf der Website von Horsepages.de einen Bericht über Tom Dorrance gefunden, der einfach unglaublich ist. Da steckt so viel Wahrheit in diesen Sätzen...

Trainerportrait Tom Dorrance

Seine Website