Auf einer der DVDs von Dr. R. Miller spricht er über das "moderne Reitpferd".
Sehr zu meinem Erstaunen meint er, dass das heutige Reitpferd durch menschliche Manipulation (Züchtung) um Einiges gefährlicher wäre, als das ursprüngliche Wildpferd früherer Zeiten.
Der Mensch hätte das Pferd auf Höchstleistung in den jeweiligen Disziplinen gezüchtet und es wäre um Etliches schneller, größer und vorallem stärker geworden, als das eher kleinwüchsige Wildpferdchen. Das würde das Handling für uns Freizeitreiter so gefährlich machen.
Nun finde ich gerade bei meinem täglichen Internetspaziergang genau zu diesem Thema noch einen sehr guten Bericht, der unverblümt anprangert, was wir jeden Tag in deutschen Reitställen erleben müssen.
Wir brauchen keine neue moderne Reiterei !? von Study Horsemanship a.i.s.
Das größte Problem sehe ich darin, dass die Leute den Pferden ihre Angst nicht zugestehen. Entweder sie erkennen es gar nicht, dass das Pferd gerade im Stress ist oder sie tun es als Spinnerei ab. So kann das Ganze zu jeder Zeit eskalieren und es gibt kaum Strategien, wie man mit diesen Situationen umgehen könnte.
Eins unserer Sorgenkinder.
Extrem introvertiert neigt Bubble oft
zu Überreaktionen ohne Vorwarnung.
Auch hier zeigt er klare Anspannung
mit hohem Kopf und starrem Blick.
Es gibt gerade aktuell einen weiteren "passenden" Beitrag, der einen irgendwie zum Schmunzeln bringt.
Aber ich muss zugeben, vor PNH hätte ich auch nicht gedacht, dass es möglich wäre, so ein Vertrauen zu seinem Pferd aufbauen zu können...